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Aktuelle Gasspeicherfüllstände

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BDEW veröffentlicht Kompendium Grünes Gas

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) hat das „Kompendium Grünes Gas“ veröffentlicht. Team Consult hat das Kompendium in Zusammenarbeit mit dem BDEW erstellt. Es zeigt die verschiedenen Möglichkeiten zur Dekarbonisierung von Erdgas auf. Das Kompendium kann auf der Webseite des BDEW heruntergeladen werden (LINK).

Starker Anstieg der LNG-Importe nach Nordwesteuropa treibt Auslastung des niederländischen Gate-Terminal

Europäische LNG-Importterminals wiesen in den vergangenen Jahren eine niedrige Auslastung von zumeist unter 30% auf. Dies gilt vor allem für das niederländische Gate-Terminal mit Auslastungsraten von unter 10%. Doch seit dem vierten Quartal 2018 ändert sich das Bild. Die Auslastung des Gate-Terminals stieg stark an und erreichte im April 2019 einen historischen Rekordwert von 82%.

Mittlere tägliche Ausspeisung von Gas aus dem Gate-Terminal (Niederlande)

Im Zuge der Inbetriebnahme neuer Exportkapazitäten in den USA und in Russland (Yamal LNG) bietet der europäische Markt Absatzpotential – vor allem aufgrund der „geografischen Nähe“ Europas. Längere Transportdistanzen nach Asien und kaum nennenswerte Preisunterschiede zwischen beiden Märkten, sorgen momentan dafür, dass in den Terminals in Nordwesteuropa überdurchschnittlich viel LNG ankommt. Wurden in den ersten fünf Monaten 2018 aus den Terminals in Frankreich, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden insgesamt rund 79 TWh regasifiziert und ins Gasnetz abgegeben, so waren es im selben Zeitraum dieses Jahres rund 265 TWh (+235%).

Europa entwickelt sich zum Hauptabnehmer für amerikanisches LNG und baut seine Importkapazitäten weiter aus

In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben die drei in Betrieb befindlichen US-amerikanischen LNG-Exportterminals rund 4,4 Milliarden Kubikmeter Gas auf die Reise nach Europa geschickt. Damit hat Europa den asiatischen Raum als Hauptabnehmer vorerst abgelöst. In diesem Jahr haben mit Ausnahme von Litauen bisher alle europäischen Länder (inkl. der Türkei) mit konventioneller LNG-Importinfrastruktur Lieferungen aus den USA empfangen, darunter auch erstmals Griechenland und Belgien. Zu den europäischen Spitzenabnehmern zählten Frankreich, Spanien und Italien.

Verteilung der US LNG-Exporte nach AbnehmerregionenDer Anstieg der europäischen Importe fällt mit der Verringerung des Spreads zwischen den asiatischen und europäischen Preisen zusammen, der seit Anfang 2019 nahezu null beträgt. Dies macht den europäischen Markt aufgrund der kürzeren Transportdistanz für US-Exporteure attraktiv.
Im Hinblick auf die Erweiterung europäischer LNG-Importkapazitäten wurden seit Anfang des Jahres Investitionsentscheidungen für zwei Projekte getroffen, die finanzielle Unterstützung der EU erhalten. Dabei handelt es sich um die Kapazitätserweiterung des polnischen Terminals in Swinemünde und den Bau des LNG-Importterminals auf der kroatischen Insel Krk.
Im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China ist Europa für die US-Exporteure ein willkommener Abnehmer. Während China mittlerweile zum zweitgrößten LNG-Nachfrager nach Japan aufgestiegen ist, erreichten seit Januar dieses Jahres nur zwei Lieferungen aus den USA chinesische Importterminals. China erhebt derzeit Zölle in Höhe von 10% auf LNG-Importe aus den USA und erwägt, diese noch zu erhöhen.

Einschätzung zu Großbatterien und der Energiespeicherbranche

Immer mehr Leistungen aus Großbatterien stehen dem Regelenergiemarkt zur Verfügung. Team Consult gibt eine Einschätzung zu den Großbatterien und der Energiespeicherbranche.

Lesen Sie dazu in einem Auszug aus dem energate.

Team Consult Branchenanalyse 2019 bestätigt Wachstumskurs der deutschen Energiespeicherindustrie

Die deutsche Energiespeicherindustrie wächst weiter. Im Auftrag des Bundesverbands Energiespeicher (BVES) hat Team Consult auch in 2019 eine Branchenanalyse durchgeführt und bestätigt den Wachstumskurs des Vorjahres eindrucksvoll: Die deutsche Energiespeicherindustrie hat die Grenze von 5 Mrd. Euro Umsatz überschritten. Wie geht es nun weiter, was sind die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Lesen Sie dazu die Ergebnisse der Analyse.

Aktuelle Regelleistungspreise

Die Preise für Primärregelleistung (PRL) notieren seit Beginn des Jahres 2019 kontinuierlich unter den Vorjahreswerten. Seit Ende Januar liegt der Durchschnittspreis unter 2000 €/MW, in der letzten Februarwoche lag er bei 1389 €/MW und damit nur knapp oberhalb des historischen Tiefstwertes von 1337 €/MW.
Das anhaltend niedrige Preisniveau hat zu einer Stagnation bei Großbatteriespeicherprojekten geführt, da die Bereitstellung von Primärregelleistung für diese kaum noch eine tragfähige Geschäftsgrundlage darstellt.Mengengewichteter mittlerer Preis der bezuschlagten elektrischen Primärregelleistung im Netzregelverbund (Deutschland und Partnerländer) in den letzten vier Jahren

Handelsaktivitäten am TTF

Handelsaktivitäten am TTF auf Basis von OTC-Handelsvolumen und Tagesschlusspreisen (Mid) am Beispiel des FrontmonatsproduktsDer Trend fallender Preise setzte sich an den westeuropäischen Hubs im Februar 2019 fort. Der Frontmonatskontrakt im Marktgebiet TTF wurde zu Beginn des Jahres noch für 22,51 EUR/MWh gehandelt und schloss am 28. Februar bei 17,65 EUR/MWh. Dieses Preislevel wurde zuletzt vor etwa einem Jahr gesehen. Überdurchschnittliche Temperaturen im normalerweise kältesten Monat des Jahres sorgten für eine schwache Nachfrage, während die Versorgung mit Pipelinegas und LNG sehr auskömmlich war. Die gehandelten Mengen lagen leicht unter dem Niveau des Vormonats.

Ergebnisse der Ausschreibungen für Windenergie an Land

Am 15. Februar veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Statistik zur ersten Ausschreibung für Wind an Land im Jahr 2019. Zur Auktion gemäß EEG 2017 im Februar 2019 wurden 72 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (62 Gebote) leicht gestiegen, bewegt sich jedoch weiterhin auf niedrigem Niveau. Fünf der abgegebenen Gebote mussten ausgeschlossen werden, dies entspricht einer Ausschussquote von 7%. Alle verbleibenden 67 Gebote erhielten einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 93% entspricht.

Gebotsanzahl, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Ausschreibungen zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Windenergie-Anlagen an Land in DeutschlandDer durchschnittliche Zuschlagswert betrug 6,11 ct/kWh und lag damit erneut nur knapp unterhalb Gebotslimits, das von der Bundesnetzagentur auf 6,20 ct/kWh festgelegt worden war.

Gebotswerte und Zuschlagswerte für Windenergieanlagen bei den Auktionen gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017)

Ergebnisse der Ausschreibungen für Solar-Anlagen

Am 15. Februar veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Solaranlagen 2019. Zur Auktion im Februar 2019 wurden 80 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (76 Gebote) leicht angestiegen.

Zwei Gebote mussten ausgeschlossen werden, damit ist die resultierende Ausschlussquote mit 3% erneut sehr niedrig. Letztendlich erhielten 24 Gebote einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 30% entspricht – deutlich weniger als in den letzten Runden. Ein Großteil der Zuschläge (21) ging an Gebote für Freiflächenanlagen auf Ackerflächen in Bayern.

Gebotsanzahl, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Ausschreibungen zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Solar-Anlagen in DeutschlandDer durchschnittliche Zuschlagswert betrug 4,80 ct/kWh und liegt damit etwas über dem Wert der Vorrunde (4,69 ct/kWh). Das niedrigste bezuschlagte Gebot lag bei 4,11 ct/kWh. Das Gebotslimit  war gemäß EEG 2017 auf 8,91 ct/kWh festgelegt.

Gebotswerte und Zuschlagswerte für Solaranlagen bei den Auktionen gemäß der Freiflächenanlagenausschreibungsverordnung (FFAV) sowie gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017)

Gasspeicherfüllstände im Januar 2019

Zum Beginn des Januars hatten die deutschen Gasspeicher einen aggregierten Speicherfüllstand von 75 Prozent (174 TWh) und lagen damit gut 9 Prozentpunkte über dem Füllstand des Vorjahres. Im Verlauf des Monats sank der Füllstand um 14 Prozentpunkte ab und lag am Ende bei 61 Prozent (142 TWh). Dieser Wert lag weiterhin gut 9 Prozentpunkte über dem Füllstand zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Mit Blick auf die täglichen Ausspeicherungen zeigte der Januar ein geteiltes Bild. In der ersten Monatshälfte wurden in der Spitze bis zu 1,4 TWh pro Tag ausgespeichert. In der zweiten Monatshälfte sanken die Temperaturen und die Ausspeicherungen steigerten sich deutlich, und erreichten in der Spitze bis zu 2,1 TWh pro Tag.

PV- und Windeinspeisung vs. Intraday Strompreis

PV- und Windeinspeisung und Tagesmittelwert der Viertelstundenkontrakte im kontinuierlichen Intraday-HandelDer Dezember ist naturgemäß von einer PV-Einspeisung auf niedrigem Niveau gekennzeichnet. Mitte des Monats wurde zudem wenig Strom aus Windkraftanlagen in das Stromnetz eingespeist. In dem Zeitraum vom 11. bis 20. Dezember lagen die Tagesmittelwerte  der Viertelstundenkontrakte im kontinuierlichen Intraday-Handel durchgängig bei über 50 €/MWh mit einem Maximum über 100 €/MWh am 14. Dezember. Eine besonders hohe Stromerzeugung aus Windkraftanlagen war hingegen am 9. Dezember zu verzeichnen. An diesem Tag fiel der Tagesmittelwert unter null Euro/MWh.

Neue EU-Emissionsgrenzen für Kapazitätsmechanismen

Januar 2019

Ende Dezember haben sich die EU-Institutionen auf neue CO2-Grenzwerte für zukünftige Reservekraftwerke geeinigt. Demnach sollen Kraftwerke ab Inkrafttreten der Verordnung nur an regulierten Kapazitätsmärkten teilnehmen dürfen, wenn sie maximal 550 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Strom ausstoßen.

Team Consult hat im Rahmen einer Kurzanalyse die Auswirkungen der neuen Vorgaben auf den deutschen Strommarkt bewertet. Der Artikel wurde auf den Energieinformationsportal www.europeangashub.com veröffentlicht. Er steht unter dem folgenden Link zum kostenfreien Download bereit:

Artikel zum Download als PDF (englisch)

Ergebnisse der KWK-Ausschreibungen

Am 12. Dezember veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gemäß KWKG, die am 17.12.2018 nochmals modifiziert wurden.
Zur Auktion im Dezember 2018 wurden 18 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (15 Gebote) gestiegen, obwohl das ausgeschriebene Volumen mit 77 MW deutlich unter dem Wert der Vorrunde (93 MW) lag. Die gesamte gebotene Menge lag mit 126 MW ebenfalls über dem Wert der Vorrunde (96 MW).
Drei abgegebene Gebote mussten ausgeschlossen werden. 12 der verbleibenden 15 Gebote erhielten einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 67% entspricht.

Gebotsvolumen, Zuschlagswerte, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Auktionen gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) in Verbindung mit der KWK-Ausschreibungsverordnung (KWKAusV)Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug 4,77 ct/kWh und liegt damit 11% über dem Wert der Vorrunde. Das niedrigste bezuschlagte Gebot lag bei 3,49 ct/kWh, das höchste bezuschlagte Gebot bei 5,25 ct/kWh. Trotz der geringen Überzeichnung lagen die Zuschläge damit erneut deutlich unterhalb des zulässigen Gebotshöchstwerts von 7 ct/kWh.

Energiesammelgesetz: Neue Chancen für KWK-Anlagen?

Am vergangenen Freitag (14.12.2018) hat der Bundesrat das vom Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz abschließend gebilligt. Damit werden in Kürze umfangreiche energiewirtschaftliche Änderungen in Kraft treten, die insbesondere den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die KWK-Förderung betreffen.

Welche Möglichkeiten ergeben sich damit für Betreiber von KWK-Anlagen? Team Consult hat dazu eine Bestandsaufnahme gemacht. Die Ergebnisse unserer Kurzanalyse können Sie hier nachlesen (PDF-Download).

Kurzreport zur Lebenszykluserweiterung von Batterien aus Elektrofahrzeugen durch stationäre Speicher

Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung, was wiederum zu einer erhöhten Nachfrage nach Fahrzeugbatterien führt. Erste Zulieferer haben daher bereits ihre Preise für Batteriezellen angehoben. Eine Möglichkeit für Fahrzeughersteller, um die steigenden Kosten nicht an die Endkunden weitergeben zu müssen, ist die Erweiterung des Lebenszyklus der Batterien. Somit können zusätzlich Einnahmen generiert werden. Hierfür bietet sich die Nutzung der Batterien in stationären Großbatteriespeichern an.
Einzelheiten zu diesen Entwicklungen und mögliche Konsequenzen für Investoren und Betreiber von herkömmlichen Großbatteriespeichern werden in dem Kurzreport Stationäre Speicher zur Lebenszykluserweiterung von Batterien aus Elektrofahrzeugen dargelegt.

Ergebnisse der Ausschreibungen für Windenergie an Land

Am 19. Oktober veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Statistik zur vierten Ausschreibung für Wind an Land im Jahr 2018. Zur Auktion gemäß EEG 2017 im Oktober 2018 wurden 62 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (91 Gebote) deutlich gesunken, obwohl das ausgeschriebene Volumen mit 670 MW unverändert war. 8% der abgegebenen Gebote mussten ausgeschlossen werden. Somit ist die Ausschlussquote im Vergleich zur Vorrunde (5%) leicht gestiegen, liegt aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Alle verbleibenden 57 Gebote erhielten einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 92% entspricht.

Gebotsanzahl, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Ausschreibungen zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Windenergie-Anlagen an Land in DeutschlandDer durchschnittliche Zuschlagswert betrug 6,26 ct/kWh, dies ist der höchste Wert seit Einführung des Ausschreibungsverfahrens im Mai 2017. Das Gebotslimit war gemäß EEG 2017 wie in der Vorrunde auf 6,30 ct/kWh festgelegt.

Gebotswerte und Zuschlagswerte für Windenergieanlagen bei den Auktionen gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017)

Ergebnisse der Ausschreibungen für Solar-Anlagen

Am 19. Oktober veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der dritten Ausschreibung für Solaranlagen 2018. Zur Auktion im Oktober 2018 wurden 76 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (59 Gebote) zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder angestiegen.
Drei Gebote mussten ausgeschlossen werden, damit ist die resultierende Ausschlussquote mit 4% erneut sehr niedrig. Letztendlich erhielten 37 Gebote einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 49% entspricht – der höchste Wert seit Beginn der Ausschreibungen. Allerdings wurden nur für 30 Gebote die erforderlichen Zweitsicherheiten fristgerecht geleistet. Während bei den letzten Ausschreibungen Gebote für Flächen in benachteiligten Gebieten überdurchschnittlich erfolgreich waren, konnten diese in der aktuellen Ausschreibung nur 5 Zuschläge verzeichnen.

Gebotsanzahl, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Ausschreibungen zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Solar-Anlagen in DeutschlandDer durchschnittliche Zuschlagswert betrug 4,69 ct/kWh und liegt damit erneut über dem Wert der Vorrunde (4,59 ct/kWh). Das niedrigste bezuschlagte Gebot lag bei 3,86 ct/kWh.Das Gebotslimit  war gemäß EEG 2017 auf 8,75 ct/kWh festgelegt.

Gebotswerte und Zuschlagswerte für Solaranlagen bei den Auktionen gemäß der Freiflächenanlagenausschreibungsverordnung (FFAV) sowie gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017)

Mehr als die Hälfte der städtischen Energieversorger bietet PV-Heimspeicher an

Kürzlich wurde in Deutschland die Marke von 100.000 installierten PV - Batteriespeichern überschritten. Inzwischen sind solche Heimspeichersysteme kein Nischenthema mehr, sodass viele Energieversorger ihren Kunden entsprechende Produkte anbieten. Team Consult hat das Angebot von überregionalen Energieversorgern und Grundversorgern aller deutschen Großstädte im Bereich PV-Anlagen und Heimspeicher untersucht. Im Rahmen dieser Analyse von knapp 90 Energieversorgungsunternehmen zeigt sich, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen Heimspeicher anbieten. So sind bei 56 % der untersuchten Versorger Heimspeicher, oftmals in Kombination mit PV - Anlagen, erhältlich. 17 % der Unternehmen bieten ausschließlich PV - Anlagen, jedoch keine Heimspeicher an. Mehr als ein Viertel (27 %) verfügt über kein derartiges Angebot, d. h. bei diesen Unternehmen sind weder PV - Anlage noch Heimspeicher erhältlich.

Beim Vertrieb von PV - Anlagen und Batteriespeichern sind Vor - und Nachteile ab-zuwägen. So führt möglicherweise eine gesteigerte Eigenversorgung der Haushaltskunden zu einem Rückgang des Energieabsatzes. Allerdings kann dieser Entwicklung mit dem Verzicht auf entsprechende Vertriebsaktivitäten aufgrund der Vielzahl anderer Anbieter ohnehin kaum entgegengesteuert werden. Auf der anderen Seite eröffnen PV - Anlagen und Batteriespeicher neue Einnahmemöglichkeiten und bieten über die Verknüpfung z. B. mit Wartungsservices auch Chancen auf eine langfristige Kundenbindung. Für eine erfolgreiche Vertriebsstrategie eines Energieversorgers ist es in jedem Fall unumgänglich, individuelle Aspekte wie die Kundenstruktur und bestehende Vertriebsaktivitäten zu berücksichtigen.PV- und Heimspeicherangebot von Energieversorgern in deutschen Großstadten_ohne Quelle.jpgAbbildung: PV - und Heimspeicherangebot von Energieversorgern in deutschen Großstädten
*teilweise in Kombination mit PV - Anlage
Quelle: Analyse Team Consult

Team Consult bewertet Bedeutung der deutschen Energiespeicherbranche

Energiespeicher rücken im Rahmen der voranschreitenden Energiewende zunehmend in den Fokus der allgemeinen Wahrnehmung. Nichtsdestotrotz mangelte es bisher an einer quantitativen Grundlage zur Bewertung der Bedeutung von Energiespeichern und insbesondere der Energiespeicherbranche. Im Auftrag des Bundesverbands Energiespeicher (BVES) hat Team Consult eine Branchenanalyse durchgeführt, um diese Erkenntnislücke zu schließen.

Eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse ist in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift „et“ Energiewirtschaftliche Tagesfragen erschienen.

Fachartikel in der Ausgabe September 2018 der Energiewirtschaftlichen Tagesfragen zum Download als PDF

Quelle: http://www.et-energie-online.de/

Kurzstudie zu Änderungen bei der Sekundärregelleistung

Seit dem 12. Juli 2018 gelten für Sekundärregelleistung (SRL) geänderte Ausschreibungs-bedingungen. Team Consult hat die ersten Ausschreibungsrunden unter dem geänderten Marktdesign im Rahmen einer Kurzstudie untersucht. Unter anderem ist ein Rückgang der Gebotsgrößen zu beobachten, zudem ergaben sich während der kurzzeitigen Vergabe im Mischpreisverfahren deutlich höhere durchschnittliche Leistungspreise.
Marktteilnehmer sollten bereit sein, rasch auf Preisschwankungen zu reagieren und ggf. ihre Gebotsstrategie anzupassen, falls sich die Bedeutung von Leistungs- und Arbeitspreisen anhaltend verschieben sollte.
Diese und weitere Erkenntnisse der Kurzanalyse können Sie hier nachlesen (PDF-Download). Eine Meldung zu unserer Studie finden Sie zudem im aktuellen Energate Messenger.

Speichermonitoring der RWTH Aachen bestätigt Analysen von Team Consult zur Entwicklung des PV-Speichermarkts

Am 16. Juli veröffentlichte die RWTH Aachen ihren Jahresbericht 2018 zum Speichermonitoring, der unter anderem Zahlen zur Entwicklung der installierten Heimbatteriespeicher in Deutschland enthält. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2017 mit etwa 31.700 Stück mehr PV-Speicher als jemals zuvor installiert wurden. Somit ist laut dem Speichermonitoring der Gesamtbestand auf ca. 85.000 Speichersysteme mit einer kumulierten Leistung von 280 MW und einer Kapazität von 600 MWh angewachsen.

Diese Zahlen sind nahezu Deckungsgleich mit den Analysen von Team Consult zur Bedeutung der Energiespeicherbranche, die Anfang des Jahres im Auftrag des BVES erstellt wurden. Für 2018 geht Team Consult zudem weiterhin von einer positiven Entwicklung im PV-Speichermarkt aus, wodurch sich die kumulierte Speicherleistung in diesem Segment auf ca. 385 MW erhöhen wird.Kumulierte Speicherleistung installierter PV-Speicher in Deutschland in MW

Team Consult unterstützt mit Erfolg bei den Ausschreibungen für KWK-Anlagen

Am 12. Juni veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gemäß KWKG. Team Consult hat im Vorfeld der Ausschreibung ein Stadtwerk bei der Investitionsentscheidung für  eine KWK-Anlage beraten und gemeinsam mit dem Kunden eine Gebotsstrategie zur Auktionsteilnahme entwickelt. Wir freuen uns, dass die entwickelte Strategie erfolgreich war und das Gebot unseres Kunden bezuschlagt bezuschlagt wurde.

Zur Auktion im Juni 2018 wurden 15 Gebote abgegeben. Damit ist die Gebotszahl im Vergleich zur vorigen Runde (20 Gebote) gesunken, obwohl das ausgeschriebene Volumen mit 93 MW nur geringfügig unter dem Wert der Vorrunde (100 MW) lag. Die gesamte gebotene Menge lag mit 96 MW deutlich unter dem Wert der Vorrunde (225 MW).

Lediglich ein abgegebenes Gebot musste ausgeschlossen werden. Die verbleibenden  14 Gebote erhielten einen Zuschlag, was einer Zuschlagsquote von 93 % entspricht.
Gebotsvolumen, Zuschlagswerte, Ausschlussquote und Zuschlagsquote bei den Auktionen gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) in Verbindung mit der KWK-Ausschreibungsverordnung (KWKAusV)Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug 4,31 ct/kWh und liegt damit 6% über dem Wert der Vorrunde. Das niedrigste bezuschlagte Gebot lag bei 2,99 ct/kWh, höchste bezuschlagte Gebot bei 5,20 ct/kWh.

dena-Leitstudie "Integrierte Energiewende" veröffentlicht

Die dena hat die endgültigen Ergebnisse ihrer Leitstudie „Integrierte Energiewende“ veröffentlicht. Als Studienpartner hat Team Consult sich aktiv in die Erarbeitung der Ergebnisse eingebracht. Im Rahmen der Studie wurden Szenarien für die Entwicklung des deutschen Energiesystems bis 2050 betrachtet. Reine Elektrifizierungsszenarien wurden dabei technologieoffenen Szenarien gegenübergestellt. Zu den zentralen Erkenntnissen gehören:

  • Zur Erreichung der Klimaziele (80% bis 95% Emissionssenkung bis 2050 im Vergleich zu 1990) sind deutliche Steigerungen der jährlichen Emissionssenkungen im Vergleich zur Vergangenheit nötig
  • Die technologieoffenen Szenarien erreichen die Klimaziele deutlich kostengünstiger als die reinen Elektrifizierungsszenarien
  • In allen Szenarien bleibt Deutschland Energieimporteur
  • Gaskraftwerke und Energiespeicher sind für die Systemstabilität unerlässlich
  • Die Klimaziele sind im Verkehrssektor nur mit synthetischen Kraftstoffen, insb. im Schwerlastverkehr, erreichbar

Wir sind überzeugt, dass die Studie die Entwicklung der energiepolitischen Diskussion in den nächsten Jahren wesentlich prägen wird. Gerne diskutieren wir die sich daraus ergebenden energiewirtschaftlichen und unternehmensstrategischen Konsequenzen mit Ihnen.

Die zusammenfassenden Ergebnisse finden Sie hier (Link zur dena).

Interview zum E.ON/RWE-Deal im energate messenger+

Um den Deal zwischen E.ON und RWE gibt es weiterhin Diskussionen in der deutschen Energiewirtschaft. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob und inwieweit negative Auswirkungen auf den Wettbewerb zu erwarten sind und ob die E.ON und RWE auf den Wertschöpfungsstufen, auf die sie sich jetzt konzentrieren, zu mächtig werden. Team Consult hat die  Auswirkungen des Deals auf die deutsche Energielandschaft im Rahmen einer Multi-Client-Studie untersucht. In einem Interview mit dem energate messenger+ gibt Jens Völler, Mitglied des Management Teams und einer der Autoren der Studie, Einblick in die Ergebnisse.

Interview zum Download als PDF (Quelle: energate messenger+, 14.05.2018)

Starkes Wachstum der deutschen Energiespeicherbranche

Team Consult hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Energiespeicher (BVES) den deutschen Energiespeichermarkt analysiert. Christoph Hankeln, Leiter unseres Geschäftsfelds Energiespeicher, präsentierte die Ergebnisse dieser Branchenanalyse am 13. März 2018 im Rahmen der Energy Storage Europe in Düsseldorf.

Im Jahr 2017 wurden demzufolge durch die deutsche Energiespeicherbranche 4,6 Milliarden Euro an Umsatz im In- und Ausland generiert. 2018 wird dieser Wert voraussichtlich erstmals 5 Milliarden Euro übersteigen. Gleichzeitig wird die Beschäftigtenzahl auf über 12.000 anwachsen. Ein besonders starkes Wachstum wird im Bereich der Industriebatteriespeicher erwartet.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Artikel zum “Energy & Natural Resources 2018 Virtual Round Table”

Der “Energy & Natural Resources Roundtable 2018” hat sieben internationale Experten, darunter den Geschäftsführer von Team Consult Madjid Kübler, zusammengebracht. Die Expertengruppe hat über Themen wie Kapitalgewinnung in der aktuell angespannten Finanzlage, die Situation im Bereich M&A und weitere spannenden Entwicklungen diskutiert. Besonders hervorzuheben sind Themen wie: Wasserkraft, Öl und Gas, Rohstoffabbau und der Trend zu sauberen, erneuerbaren Energiequellen.

Artikel zum Download als PDF

Team Consults Merit-Order-Modell analysiert Preisentwicklungen am deutschen Strommarkt

Februar 2018

Die internationale  Markt- und Preisberichtsagentur ICIS hat Team Consult um eine Einschätzung aktueller Entwicklungen auf dem deutschen Strommarkt gebeten. Preismodellierungen mit unserem firmeneigenen Merit-Order-Modell bestätigten die aktuelle Marktinterpretation, dass die Forward-Preise keine Risikoprämie für einen möglichen beschleunigten Kohleausstieg beinhalten. „Augenscheinlich berücksichtigen die Termingeschäfte zwar als sicher geltende Entwicklungen wie den Kernenergieausstieg, aber nicht zwangsläufig auch Unwägbarkeiten wie einen beschleunigten Kohleausstieg“, erklärte Team Consults Senior Consultant Dr. David Heinze gegenüber ICIS.

Kompletten ICIS-Artikel herunterladen (PDF, englisch)

Artikel zum Übernahmeangebot von Fortum an die Uniper-Aktionäre

Januar 2018

Im energate messenger + wurde Madjid Kübler über das Übernahmeangebot von Fortum an die Uniper Aktionäre interviewt.

energate messenger+ Artikel zum Download als PDF.

Artikel zum Schiedsverfahren in dem Magazin „Lawyer Monthly“ veröffentlicht

In einem Interview im „Lawyers Monthly“ Magazin nimmt Team Consult Stellung zu den Veränderungen in Schiedsverfahren und gibt gleichzeitig eine Antwort auf die Frage, wie man sich auf ein Schiedsverfahren vorbereiten sollte.

Artikel zum Download

Artikel zu freien LNG-Kapazitäten und Tarifen in der Zeitschrift Energie & Management veröffentlicht

Wird Europa zukünftig stärker mit LNG versorgt werden? Diese Frage beschäftigt viele und steht auch im Zusammenhang mit den Zugangsbedingungen und Kosten der Regasifizierung der europäischen Importterminals. Zu dieser Thematik hat die Zeitschrift Energie & Management den Artikel „Freie LNG-Kapazitäten zu unterschiedlichsten Tarifen“ von Peter Focht in Zusammenarbeit mit TEAM CONSULT veröffentlicht.

Artikel zum Download als PDF

TEAM CONSULT Presseerklärung

DENA-Leitstudie: Technologieoffenheit und Innovation sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende

Berlin, 12. Oktober 2017. Die Deutsche Energieagentur (Dena) hat am 10. Oktober 2017 das Zwischenfazit ihrer Leitstudie „Integrierte Energiewende“ veröffentlicht. Im Zusammenspiel mit 50 Partnern aus Unternehmen und Verbänden sollen Transformationspfade und Handlungsempfehlungen entwickelt werden, um ein Energiesystem zu schaffen, das im Jahr 2050 kaum noch CO2 ausstößt. Auch Team Consult beteiligt sich an der Leitstudie und findet seine in den Ausschüssen eingebrachten Impulse in dem Zwischenfazit wieder. „Die Leitstudie deckt sich in weiten Teilen mit den Erkenntnissen aus unserer Beraterpraxis“, kommentiert Madjid Kübler, Geschäftsführer von Team Consult, das Zwischenfazit der Leitstudie. „Der robusteste und wirtschaftlichste Weg kann nur ein technologieoffener Transformationspfad sein, in dem die bestehenden Infrastrukturen deutlich besser integriert werden und der die Möglichkeit der Nutzung von synthetischen und flüssigen Brennstoffen bietet“.

Es zeigt sich, dass ein sektorübergreifendes und technologieoffenes System zu niedrigeren Kosten der Energiewende führt als eine möglichst hohe Elektrifizierung. Die Erhaltung und Nutzung bestehender Infrastrukturen für gasförmige und flüssige Energieträger, wie z.B. der Gas- und der Wärmenetze, bedeutet neben Kostenvorteilen auch, dass man sich alle Optionen für die Zukunft offen hält. Die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Erschließung der Potentiale von Energiespeichern sind neben der Digitalisierung des Energiesystems unabdingbar. „Innovation ist hierbei ein entscheidender  Faktor“, so Madjid Kübler „und diese darf nicht durch eine einseitige Festlegung auf eine Technologie behindert werden“. Unter diesen Maßgaben kann der Zielkorridor einer Treibhausgasminderung von 80% bis 2050 erreicht oder sogar übertroffen werden. „Allerdings ist nicht allein entscheidend, dass diese Zielmarke bis 2050 erreicht wird“, sagt Kübler. „Entscheidend sei auch, dass die CO2-Emissionen schnell sinken. Denn jede Tonne CO2, die mit schon heute verfügbaren Mitteln eingespart wird, verringert die Notwendigkeit zu noch weitaus größeren Anstrengungen in der Zukunft“.

Auf der längeren Zeitachse sind die möglichen Entwicklungen schwerer einzuschätzen. „Vielleicht sehen wir auch noch Überraschungen“, lässt Kübler einen Blick in die Zukunft schweifen. „Hat Offshore Wind vielleicht ein deutlich höheres Potential als heute allgemein erwartet? Welches Potential hat die Elektrifizierung in der PKW-Flotte wirklich? Auch könnten unsere Gestaltungsspielräume aufgrund der immer stärker international gekoppelten Energiesysteme deutlich kleiner sein, als wir uns das heute vorstellen“. Die Ergebnisse der zweiten Phase der Dena Leitstudie werden von Team Consult auch in dieser Hinsicht mit Spannung erwartet.

Zwischenfazit der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende zum Download

VKU-Veranstaltung „Strom- und Wärmespeicher als Geschäftsfeld für kommunale Energieversorgungsunternehmen“

Im Spätherbst 2017 finden zwei Informationstage des VKU zum Themenbereich „Strom- und Wärmespeicher als Geschäftsfeld für kommunale EVU“ statt. Auch TEAM CONSULT wird mit einem Vortrag zum Thema „Energiespeicher: Anwendungsfälle und Wirtschaftlichkeitsberechnungen“ vertreten sein.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Vorträgen finden Sie den auf dem Flyer_Strom-und-Waermespeicher oder auf der Internetseite der VKU-Akademie.

Artikel zu den Themen Sektorkopplung und LNG in "Energie für Deutschland" veröffentlicht

In diesem Jahr hat sich TEAM CONSULT an der Publikation „Energie für Deutschland“ des Weltenergierat - Deutschland e.V. beteiligt. Dabei war es für TEAM CONSULT besonders wichtig mit einem Beitrag zur Sektorkopplung ein Trendthema der Energiewende zu besetzen, aber auch im internationalen Teil der Publikation auf den stark anwachsenden Anteil von LNG am internationalen Gashandel aufmerksam zu machen.
 
 Zum Download als PDF:

Artikel TEAM CONSULT „Liquefied Natural Gas – Entwicklungen und Perspektiven“
Artikel TEAM CONSULT „Sektorkopplung in Deutschland“
Publikation Weltenergierat „Energie für Deutschland“

Artikel zur europäischen LNG-Terminalinfrastruktur veröffentlicht

Juni 2017

In den kommenden Jahren könnten die globalen Energiemärkte mit einer Gasüberversorgung konfrontiert werden, da zusätzliche LNG-Exportkapazitäten in nicht allzu ferner Zukunft ihren Betrieb aufnehmen werden. Europa ist mit seinen liquiden Handelsmärkten und ausreichenden LNG-Importkapazitäten gut positioniert um zusätzliche LNG-Mengen aufzunehmen. Jedoch unterscheiden sich die Kosten der Regasifizierung und die Zugangsbedingungen an europäischen LNG-Importterminals doch erheblich, was wiederum einen starken Einfluss auf zukünftige LNG-Lieferungen haben könnte. Diese Unterschiede hat TEAM CONSULT analysiert und in einem Artikel veröffentlicht, der einen Überblick über die europäische LNG-Terminalinfrastruktur als auch einen kurzen Einblick in die Tarifierung gibt.

Der Artikel wurde auf den Energieinformationsportalen www.europeangashub.com und www.globallnghub.com veröffentlicht. Er steht unter dem folgenden Link zum kostenfreien Download bereit:

Artikel zum Download als PDF

Madjid Kübler als Moderator auf der FLAME 2017 in Amsterdam

Mai 2017

Auch in diesem Jahr wird Madjid Kübler wieder aktiv an der FLAME in Amsterdam teilnehmen. Die größte Gas- und LNG-Veranstaltung des Jahres findet vom 08. bis 11.Mai im Okura Hotel statt. Am 9.Mai wird Herr Kübler die Diskussion „Is gas gaining or losing ground?“ moderieren.

Auf der FLAME treffen sich auch in diesem Jahr wieder Fachleute aus der ganzen Welt, um neueste Markttrends, Herausforderungen und weltweite Entwicklungen zu diskutieren.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Präsentation zur Frage, ob deutsche Gasspeicher wieder als Flexibilitäts-Provider in Europa an Bedeutung gewinnen, veröffentlicht

April 2017

Die vergangenen Jahre waren in Europa und Deutschland von einem Überangebot von Speicherkapazitäten geprägt. Jedoch erreichten, trotz gut gefüllter Speicher im Oktober 2016, die Füllstände in Europa und Deutschland im Februar 2017 ein kritisches Niveau. Dies war der niedrigste Speicherfüllstand in einem Februar seit Gas Infrastructure Europe die Füllstände europaweit veröffentlicht. In unserer Präsentation identifizieren wir die Treiber für diese Entwicklung, welche in Summe zu diesen niedrigen Füllständen geführt haben.

Unsere Analyse zeigt, dass deutsche Gasspeicher wieder an Bedeutung als Flexibilitäts-Provider in Europa gewinnen. Jedoch müssen weitere Entwicklungen, die einen positiven oder nachteiligen Effekt haben, genauer untersucht werden, um zu der Schlussfolgerung zu gelangen, dass deutsche Gasspeicher das Ende der Durststrecke erreicht haben.

Die Präsentation wurde auf dem Energieinformationsportal www.europeangashub.com veröffentlicht und steht unter dem folgenden Link zum kostenfreien Download bereit.

Präsentation zum Download als PDF.

Erdgasversorgung garantiert Versorgungssicherheit europäischer Energiesysteme

März 2017

Geringe Speicherfüllstände befeuern Diskussionen um die Sicherheit der Gasversorgung im Winter. Madjid Kübler, Geschäftsführer von Team Consult, bewertet die Situation in einem Gastkommentar im energate messenger+ vom 07.03.2017.

energate messenger+ Gastkommentar zum Download als PDF.

Artikel zum Thema EEG-Ausschreibungen in den Energiewirtschaftlichen Tagesfragen veröffentlicht

März 2017

Seit 2017 wird die Förderhöhe für Strom aus Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen durch Ausschreibungsverfahren wettbewerblich ermittelt. Ausschreibungen verschärfen den Kostendruck und stellen neue Anforderungen an Projektentwickler und Investoren. Team Consult hat wesentliche Aspekte identifiziert, die bei der Entscheidung für die Projektentwicklung bis hin zur finalen Investitionsentscheidung und Projektrealisierung eine Rolle spielen. Wichtige Einflussfaktoren sind erforderliche Vorabinvestitionen, die Gesamtkosten des Projektes, dessen Realisierungswahrscheinlichkeit, die Bieterdynamik sowie das Volumen der aktuellen und zukünftigen Ausschreibungen.

Eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse ist in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „et“ Energiewirtschaftliche Tagesfragen erschienen.

Fachartikel in der Ausgabe März 2017 der Energiewirtschaftlichen Tagesfragen zum Download als PDF
Quellenangabe: www.et-energie-online.de

Artikel zu Konfliktlösung in Gasvertragsverhandlungen veröffentlicht

Februar 2017

Das Beharren von Käufern auf einen Übergang von einer ölindexierten zu einer Hub-basierten Gasbepreisung war wesentlicher Treiber für die Auseinandersetzungen in europäischen Langfristverträgen. Die Verhandlungen betrafen ein jährliches Vertragsvolumen von rund 100 Milliarden Kubikmeter und einen Streitwert von mehreren Milliarden US Dollar. Für den wachsenden asiatischen Gasmarkt halten die europäischen Erfahrungen zu Neuverhandlungen von Langfristverträgen eine Reihe von "Lessons Learnt" bereit, die Team Consult in einem Artikel diskutiert.

Der Artikel wurde auf den Energieinformationsportalen www.europeangashub.com und www.globallnghub.com veröffentlicht. Er steht unter dem folgenden Link zum kostenfreien Download bereit.

Artikel zum Download als PDF

Neuer Artikel zur Entwicklung von Batteriespeichern in Deutschland von Greentech Media veröffentlicht

Februar 2017

Deutschland nimmt weltweit eine führende Rolle beim Einsatz von Batteriespeichern ein. Besonders in diesem Jahr wird mit einem erheblichen Zubau  von Heimspeichern und Großbatteriespeichern gerechnet. TEAM CONSULT geht von etwa einer Verdreifachung der installierten Leistung gegenüber dem Vorjahr aus.

Auf diese Entwicklung und die Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern geht der Artikel „Germany`s Banner Year for Big Batteries“, erschienen bei Greentech Media, ein.

Quelle: www.greentechmedia.com

Artikel zum Thema Ausschreibungen in der Energie & Management veröffentlicht

Januar 2017

Seit Jahresbeginn 2017 wird die EEG-Förderung für Strom aus Wind- und Solarenergie sowie Biomasse durch Ausschreibungen ermittelt. Dadurch sehen sich Marktteilnehmer in Zukunft mit neuen Fragen konfrontiert: Wie entwickelt sich das Marktumfeld? Wann sind eine Auktionsteilnahme und die damit verbundenen Vorabinvestitionen sinnvoll? Team Consult hat die Ergebnisse der bislang abgeschlossenen Ausschreibungsrunden zur Photovoltaik ausgewertet. Unsere Analyse zeigt, dass Skaleneffekte zwar eine wichtige Rolle spielen, für einen Zuschlag jedoch primär der richtige Zeitpunkt zur Gebotsabgabe sowie die optimale Gebotsstrategie ausschlaggebend sind.
Eine Zusammenfassung unserer Auswertung ist in der Januar-Ausgabe der Zeitung Energie & Management erschienen.

Energie & Management Artikel zum Download als PDF.
Quelle: www.energie-und-management.de

Großbatterien zur Netzstabilisierung in Deutschland – Wachstum erwartet in 2017

Januar 2017

Die installierte Leistung von Großbatteriespeichern zur Netzstabilisierung wird sich in 2017 voraussichtlich verdreifachen, von 60 MW (Ende 2016) auf bis zu 200 MW.
Dies geht aus einer Studie hervor, die TEAM CONSULT für das Marktfeld Energiespeicher durchgeführt und kürzlich abgeschlossen hat.

Ein Artikel hierzu ist bei Thomson Reuters erschienen.

Kurzstudie zum Absorptionspotential von zusätzlichen Mengen des nordwesteuropäischen Gasmarkts veröffentlicht

Januar 2017

Die Energiebranche diskutiert zurzeit einen globalen Angebotsüberhang von Erdgas. Es wird davon ausgegangen, dass die Überversorgung mit Gas in den kommenden Jahren die bestimmende Marktsituation und damit ein wichtiger Treiber für die Marktakteure sein wird. In einer Kurzstudie kommt Team Consult zu dem Ergebnis, dass der nordwesteuropäische Stromsektor bei günstigen Preiskonstellationen jährlich zusätzliche Gasmengen in Höhe von rund 40 Milliarden Kubikmetern (entspricht ca. 31 Millionen Tonnen pro Jahr) durch die Substitution von Kohle aufnehmen könnte.

Die Studie wurde auf den Energieinformationsportalen www.europeangashub.com, www.globallnghub.com und www.thecoalhub.com veröffentlicht sowie bei Thomson Reuters zitiert. Sie steht unter dem folgenden Link zum kostenfreien Download bereit.

Kurzstudie zum Download als PDF.

Energiespeicher können zum fehlenden Bindeglied werden

Januar 2017

Im energate messenger+ vom 09.01.2017 wurde Christoph Hankeln, Geschäftsbereichsleiter Energiespeicher, zu den Ergebnissen der TEAM CONSULT Studie „Energiespeicher Game Changer der Energiewirtschaft?“ interviewt. TEAM CONSULT setzt sich innerhalb dieser Studie mit neuen Technologien und Lösungsansätzen zur Energiespeicherung im Rahmen der Energiewende auseinander.

energate messenger+ Artikel zum Download als PDF.

Studie zum Thema "Energiespeicher - Game Changer der Energiewirtschaft?"

August 2016

TEAM CONSULT setzt sich in dieser Studie mit verschiedenen neuen Technologien und Lösungsansätzen zur Energiespeicherung auseinander. Mit Blick in die Zukunft (Zeithorizont bis 2030) bewertet TEAM CONSULT exemplarische Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle, stellt diese anschaulich dar und liefert damit eine wichtige Grundlage für Entscheidungsträger im Energiesektor. Die Studie richtet sich an Energieversorger, Energiegroßverbraucher, Betreiber von Windparks und Photovoltaikanlagen, Betreiber konventioneller Kraftwerke, Speicherbetreiber, Netzbetreiber, Hersteller bzw. Anbieter von Speichersystemen sowie an Regulierungsbehörden, Ministerien und Verbände. Die Studie umfasst ca. 200 Seiten und erscheint in Kooperation mit EW Medien und Kongresse. Sie ist ab sofort bestellbar und liegt voraussichtlich im September 2016 vor. Enthalten im Gesamtpaket ist auch ein Workshop mit Experten von TEAM CONSULT vor Ort bei den Käufern, um die Ergebnisse vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

Das Kurzexposé der Studie steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Neuer BWK Artikel veröffentlicht

Juli 2016

Der Artikel liefert einen Überblick über die Entwicklungen und Perspektiven der Gaswirtschaft im vergangenen Jahr. Das Jahr 2015 verlief für die Energie- und Gaswirtschaft turbulent und sie steht weiterhin vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Für die zukünftige Versorgungssicherheit in Europa wurden verschiedene Pipelineprojekte geplant bzw. verworfen aber immer intensiv diskutiert. Für den globalen Klimaschutz wurde im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Paris ein neuer Anlauf unternommen, die Erderwärmung langfristig auf 2°C bzw. 1,5°C zu begrenzen. Weitere wichtige Themen waren die Diskussion um die Digitalisierung der Energiewirtschaft sowie die angestrebte Sektorkopplung durch die Gas im Wärmemarkt in direkter Konkurrenz zu Strom aus erneuerbaren Energien treten wird. Diese Entwicklungen haben das Potential, die bestehenden Geschäftsmodelle der Versorger grundlegend zu ändern. Gleichzeitig ergeben sich aber auch neue Chancen, etwa beim Einsatz von LNG in der Mobilität.

BWK Artikel zum Download als PDF.
Quelle: www.eBWK.de

Artikel zum Thema Wärmespeicher/Power-to-Heat in der ZfK veröffentlicht

Juni 2016

Stadtwerke investieren vermehrt in Fernwärmespeicher, um einen wirtschaftlichen Betrieb ihrer Heizkraftwerke zu gewährleisten. Dabei wird oftmals auch die Integration eines Power-to-Heat-Moduls (kurz PtH-Modul) zur Aufnahme von Überschussstrom in Betracht gezogen. Welche Einflussgrößen sind für die Investitionsentscheidung maßgeblich? Eine aktuelle Kurzstudie von Team Consult liefert erste Antworten und zeigt, dass die Investition in einen Wärmespeicher im aktuellen Marktumfeld zu wirtschaftlichen Vorteilen führen kann, während sich die Bedingungen für PtH am Regelenergiemarkt deutlich verschlechtert haben.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist in der Juni-Ausgabe der Zeitung für kommunale Wirtschaft erschienen. Für weiterführende Informationen können Sie uns unter +49 30 400 556-0 oder info@teamconsult.net kontaktieren. Ansprechpartner für Ihre Fragen ist Dr. David Heinze.

ZfK Artikel zum Download als PDF
Quellenangabe: www.zfk.de

Madjid Kübler als Redner auf der LNGgc Asia Konferenz 2016

Dezember 2015

Vom 1. bis 3. März 2016 findet in Singapur die LNGgc Asia Konferenz statt. Die Konferenz ist die führende asiatische LNG Konferenz, auf der aufstrebende Einkäufer, Händler, Lieferanten und LNG-Projektentwickler aus Schwellenländern zusammenkommen.
TEAM CONSULT wird durch Madjid Kübler vertreten, der zum Thema „Auswirkung der Ölpreise auf die Gasmärkte und die vorherrschenden Preismechanismen“ sprechen wird.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

TEAM CONSULT beim DVGW Diskurs 2015 am 9. September in Bonn

September 2015

„Veränderung treibt technische Innovation“. Unter diesem Motto werden beim DVGW Diskurs Gas die Perspektiven für Gas aus nationaler und internationaler Sicht beleuchtet. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Heiko Lohmann, Herausgeber und Autor des ener|gate Gasmarkt. TEAM CONSULT ist auf dem Diskurs durch Madjid Kübler vertreten, der eine Präsentation zum Thema „Gas aus der internationalen Perspektive“ halten wird. Beleuchtet werden dabei die Trends auf den internationalen LNG-Märkten sowie die zukünftige Versorgungssituation mit Erdgas in Europa.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

TEAM CONSULT beim EUROFORUM "Versorgungssicherheit Gas"

Am 1. und 2. Juli 2015 findet in Hamburg die EUROFORUM Konferenz „Versorgungssicherheit Gas“ statt. Mit Herrn Jörg Blaurock, als Redner, und Bernhard Witschen, als Moderator der Konferenz, wird TEAM CONSULT die Veranstaltung aktiv unterstützen. Herr Blaurock wird zum Thema: „Neue Bezugsquellen: Wo kommt Gas künftig her, wenn nicht aus Russland“ sprechen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:
www.euroforum.de/veranstaltungen/

Neuer BWK Artikel veröffentlicht

Für ein ereignisreiches Erdgasjahr 2014 haben Entwicklungen wie der Preisverfall bei Rohöl, die EEG-Reform in Deutschland, die weiter zunehmende Dezentralisierung der Energieerzeugung und nicht zuletzt die Aufspaltung von E.ON Ende 2014 gesorgt. Die vielen positiven Eigenschaften von Gas wie seine geringen CO2-Emissionen, Flexibilität, Speicherbarkeit, Netzdienlichkeit sowie seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen es zum idealen Partner der erneuerbaren Energien. Allerdings werden diese komplementären Eigenschaften zu Wind und Photovoltaik international und national unterschiedlich bewertet. So bleibt die Lage der Gaskraftwerke weiterhin angespannt. Der Einsatz von LNG hingegen steigt stark an.

BWK Artikel zum Download als PDF
Quellenangabe: www.eBKW.de

TEAM CONSULT erweitert Geschäftsräume in Berlin

TEAM CONSULT baut seine Geschäftsräume in Berlin-Mitte aus. Seit dem 1. März 2015 stehen dem Team neue Büros zur Verfügung. Auch hinsichtlich der Mitarbeiterzahlen legt TEAM CONSULT weiter zu. Seit März unterstützen zwei neue Mitarbeiter das Team.

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